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Ist Regional das neue Bio?

Heutzutage weiß jeder, dass es beim Einkauf am besten ist, zu Bio-Produkten zu greifen. Oder zumindest glauben wir das. Denn wenn man genauer auf die Vor- und Nachteile schaut, stellt sich heraus, dass regionale Produkte auf vielen  Ebenen eine bessere Figur machen als ihre Bio-Mitstreiter.

 

Ist Regional das neue Bio?

 

Entgegen der Ansicht vieler Menschen können Verbraucher selbst mitentscheiden, was in den Regalen eines Supermarktes steht. Denn wenn niemand ein Produkt kauft, wird es aus dem Sortiment verbannt - das ist das klassische Prinzip von Angebot und Nachfrage. Diese Bestimmungskraft sollten Konsumenten auf jeden Fall nutzen und den Markt in die richtige Richtung lenken. 

 

Im Moment wachsen auf Grund der Nachfrage die Bio-Angebote in Supermärkten. Das ist natürlich gut, viel wichtiger ist aber, dass Obst, Wurst und Molkereiprodukte aus regionaler Herstellung stammen. Zum Glück liegt der Bezug von Lebensmitteln aus lokaler Produktion immer stärker im Trend. Sich zu informieren, woher ein Produkt stammt, geht oft schneller als geglaubt - schließlich muss es auf der Verpackung angegeben werden.

 

Ein sicheres, gesundes Gefühl durch lokale Lebensmittel

 

Gerade bei Produkten, die in Österreich angebaut und produziert werden , macht es überhaupt keinen Sinn, sie aus fremden Ländern zu kaufen. Ob Kartoffel, Apfel oder Karotte - wer diese Artikel aus Afrika oder Asien bezieht, sollte vielleicht darüber nachdenken, seine Ernährungskultur zu wandeln. Wenn das Produkt aus der eigenen Region stammt, kann schließlich auch eine persönlichere, vertrauensvolle Beziehung zum Essen aufgebaut werden.

 

 

 

Das Wissen, woher man seine Lebensmittel bezieht und wie sie produziert wurden, führt zu einem sicheren Gefühl und daher auch zu einem höheren Genuss. Dazu kommt: Je näher der Standort der Produktion liegt, desto kürzer ist der Weg der Lebensmittel zu uns. Somit sind regionale Artikel frischer und schmecken letztendlich sogar besser. Der Idealfall ist hier der Kauf von regionalen Lebensmitteln direkt beim Bauern. 

 

 

Mit regionalen Produkten gegen den Klimawandel

 

Umweltschutz ist im Moment ein großes Thema, egal ob bei Strom, Mobilität oder Ernährung. Wer das Klima schützen will, kann dazu auch mit regionalen Produkten beitragen. Lange Transportwege führen zum Ausstoß von viel CO2 und einer Erhöhung des Treibhauseffektes. Wer stattdessen zu einem Artikel aus der eigenen Region greift, vermeidet diese Probleme.

 

Ein weiterer Schritt kann es sein, sich saisonal zu ernähren und damit zu leben, dass nicht jede Obst- oder Gemüsesorte dauerhaft angebaut werden kann. Die lange Lagerung von Obst im Kühlhaus verbraucht Energie, die durch saisonale Ernährung gespart werden kann. Letztendlich führen diese Punkte auch zu einem guten Gefühl bei uns Verbrauchern, denn wir wissen, dass wir etwas für die Umwelt getan haben. Es folgt: Nicht alles muss bio sein, doch es sollte aus der Region stammen.

 

 

Wie sieht dein Einkaufsverhalten aus?

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Kommentare: 5
  • #1

    Hugo (Montag, 17 Februar 2020 19:28)

    Ja des find ich voll richtig, wir schauen beim einkaufen immer drauf wo es herkommt, bzw. Kaufen wir was geht direkt beim Bauern

  • #2

    Ingrid (Montag, 17 Februar 2020 23:11)

    wir achten auf gute Qualität und Regionalität !
    Da wir umgeben von Bauern und Direktvermarkter leben,
    fällt es uns nicht schwer :)
    Sogar das Brot bäckt uns eine liebe Nachbarin für unseren
    Ortsteil, Nudeln, Eier , Säfte alles gibt es rundherum,
    Fleisch ist etwas schwierig zu bekommen bzw. nur
    in größeren Mengen , deshalb essen wir wenig Fleisch

  • #3

    Robert (Dienstag, 18 Februar 2020 10:26)

    Kann nur zustimmen, ich versuche so oft wie möglich regional einzukaufen, leider ist man zu oft bequem

  • #4

    Romana (Mittwoch, 19 Februar 2020 15:43)

    Regional UND bio - das wäre optimal. Regional ist natürlich gut, leider sind viele Produkte mit Pestiziden etc. „verseucht“. Ich seh ja wie oft „ Pflanzenschutzmittel „ ausgebracht werden- die Luft bleibt mir weg. Schade, dass es in Wilhering so wenig Biolandwirte gibt.

  • #5

    Alpakahof Wilhering (Mittwoch, 19 Februar 2020 17:52)

    @Romana (Mittwoch, 19 Februar 2020 15:43)

    Hallo Romana, vielen Dank für deine Nachricht!
    Zu deiner Nachricht möchte ich kurz Stellung nehmen:

    Wir vom Alpakahof Wilhering sind zwar kein Biobetrieb, nehmen jedoch freiwillig an vielen Umweltprogrammen teil wie z.B.:

    -ÖPUL-
    -Grundwasser 2000-
    -UBB - umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung-

    Wir sind an strenge Auflagen gebunden und Pflanzenschutzmittel werden nur dann eingesetzt, wenn es wirklich notwendig ist! Falls du mehr erfahren willst, kannst du dich gerne bei uns melden, wir leisten gerne Aufklärungsarbeit.

    Liebe Grüße

    Familie Roitner
    Alpakahof Wilhering